Sales Pipeline Software 2026: Deal-Tracking für B2B-Vertrieb
Pipedrive, HubSpot Sales, Zoho CRM und Close im B2B-Pipeline-Vergleich — welches Tool hilft Vertriebsteams, mehr Deals schneller zu schließen.
Thema
Ratgeber
Veröffentlicht
20. Juni 2026
Aktualisiert
20. Juni 2026
Praxisnah erklärt
Wichtige Auswahlkriterien verständlich zusammengefasst.
Kaufnah strukturiert
Mit Empfehlung und Weiterleitung zu passenden Vergleichen.
Transparent eingeordnet
Hilfreicher Kontext ohne billigen Affiliate-Look.
Martin Frost beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit digitalen Business-Prozessen, Buchhaltungssoftware und kaufmännischen Tools für kleine Unternehmen und Selbstständige.
Überblick
Eine Sales Pipeline ist das Rückgrat jedes aktiven B2B-Vertriebs. Sie zeigt auf einen Blick: Wie viele Deals sind gerade aktiv? In welcher Phase? Welcher Deal ist seit drei Wochen nicht bewegt worden? Ohne klare Pipeline verliert jeder Vertriebsmitarbeiter den Überblick — Deals werden zu spät nachgefasst, Chancen verfallen.
Sales-Pipeline-Software visualisiert diesen Prozess im Kanban-Stil: Leads wandern von links nach rechts durch klar definierte Phasen (z.B. Kontakt → Qualifiziert → Angebot → Verhandlung → Abschluss). Jede Karte zeigt Volumen, Wahrscheinlichkeit und nächste Aktion.
Pipedrive hat dieses Konzept perfektioniert. Aber es gibt für jeden Bedarf die richtige Lösung.
Worauf solltest du achten?
Empfehlung von AnbieterPilot
Für Vertriebsteams, die primär Pipeline-Management brauchen: Pipedrive — intuitivste Oberfläche, schnellste Adoption. Für Teams die Pipeline und Marketing-Automation gemeinsam nutzen: HubSpot Sales Hub. Für mehrere parallele Pipelines zu kleinstem Preis: Zoho CRM.
Häufige Fragen
Was ist eine Sales Pipeline?
Eine Sales Pipeline ist eine visuelle Darstellung aller aktiven Vertriebschancen nach Phasen — von der ersten Anfrage bis zum Abschluss. Jeder Deal wird als Karte dargestellt, die durch definierte Stufen wandert. Sie gibt Vertriebsleiter:innen und -teams sofortigen Überblick über Volumen, Fortschritt und Engpässe im Prozess.
Wie viele Phasen sollte eine Sales Pipeline haben?
Idealerweise 4-7 Phasen — zu wenige geben keinen Überblick, zu viele erzeugen Verwaltungsaufwand. Typische Phasen: Neuer Lead → Qualifiziert → Demo/Meeting → Angebot gesendet → Verhandlung → Gewonnen/Verloren. Die Phasen sollten deinen realen Vertriebsprozess widerspiegeln.
Was ist Pipeline-Forecasting?
Pipeline-Forecasting berechnet den voraussichtlichen Umsatz auf Basis der aktuellen Deals, ihrer Phase und ihrer Abschlusswahrscheinlichkeit. Ein Deal im Wert von 10.000 € in Phase 'Angebot gesendet' (60% Wahrscheinlichkeit) zählt als 6.000 € Forecast. So bekommst du eine realistische Umsatzprognose für die nächsten Monate.
Kann Pipedrive mit lexoffice oder sevDesk integriert werden?
Ja, über Zapier oder Make (Integromat) lassen sich Pipedrive-Deals mit lexoffice und sevDesk verbinden. Wenn ein Deal gewonnen wird, kann automatisch eine Rechnung erstellt werden. Native Integrationen existieren nicht, aber der Automatisierungsweg ist für die meisten KMU ausreichend.
Wie erkenne ich stagnierende Deals in der Pipeline?
Gute CRM-Software markiert inaktive Deals automatisch — Pipedrive rotiert Karten nach konfigurierbarer Inaktivitätsdauer in eine andere Farbe. HubSpot erlaubt Deal-Rotation-Regeln. Als Faustregel: ein Deal ohne Aktivität seit mehr als 14 Tagen (B2B) oder 7 Tagen (B2C) braucht Aufmerksamkeit.
